LESEZEIT 5 MINUTEN

 

Fünf einfache Yoga-Übungen, mit denen du innere Ruhe findest

 

 

Mit Annie Clarke 

null

lululemon Ambassador Annie Clarke stellt fünf erholsame Yoga-Übungen im Sitzen vor, die entwickelt wurden, um Ruhe und Entspannung im stressigen Alltag zu finden.

 

Yoga und Meditation gehen miteinander Hand in Hand. Beide Praktiken werden seit Tausenden von Jahren angewandt und konzentrieren sich auf die Atmung — durch fließende Bewegungen und Stille. Doch in unserer modernen Welt voller Hektik und Reizüberflutung kann es schwer sein, diese Momente der Ruhe zu finden. Yogalehrerin und lululemon Ambassador Annie Clarke verrät den Schlüssel zum Erfolg.

„Wir sind so an unsere Schnelllebigkeit gewöhnt, dass sich still sitzen im Vergleich einfach falsch anfühlt. Für viele scheint eine aktive Yoga-Praxis daher einfacher, um einen meditativen Zustand zu erreichen“, sagt sie. „Doch wenn wir uns erlauben, richtig loszulassen und einfach still zu sein, kann das große Auswirkungen auf unseren Körper und Geist haben.“

Wir haben Annie gebeten, fünf ihrer erholsamsten und zugänglichsten Lieblings-Yoga-Posen zu teilen, die easy nachzumachen sind – auch wenn du noch nie zuvor Yoga oder Meditation ausprobiert hast. Versuche, wenn möglich, jede Übung mindestens eine Minute zu halten (am besten wären sechs Minuten), um dich voll und ganz zu entspannen und deine innere Ruhe und Stille zu finden.

null

1. Haltung des Kindes (Bālāsana)

Beginne auf deinen Knien, mit einem Knie auf jeder Seite der Matte, die großen Zehen berühren sich, Po in Richtung Fersen. Strecke die Arme nach vorne, Handflächen nach unten und falte deinen Oberkörper nach vorn. Lege deine Stirn auf die Matte (oder auf ein Kissen, falls du die Matte nicht berührst). Lass deinen Bauch und deine Hüften tief in die Pose fallen und löse Spannungen durch tiefes Atmen. Wenn du deine Knie näher aneinander bringst, eignet sich diese Pose auch gut zum Stretchen deiner Wirbelsäule.

Die Vorteile: Der Kontakt deiner Stirn mit der Matte fördert einen Wechsel in das parasympathische Nervensystem. Dein Puls wird langsamer und dein Körper beginnt, sich zu entspannen.

null

2. Kopf-Knie-Stellung (Paschimottanasana)

Beginne sitzend auf dem Boden, die Beine nach vorne ausgestreckt (wenn deine Beine nicht durchstrecken kannst, halte die Knie leicht angewinkelt). Klappe deinen Oberkörper dann nach vorne über die Beine. Lege ein Kissen unter die Stirn, um deinem Oberkörper maximale Entspannung zu signalisieren und lass dich in die Pose fallen.

Die Vorteile: diese Übung dehnt deinen Rücken und erdet dich. Wenn wir uns stabil und gestützt fühlen, fällt uns das Entspannen und das Loslassen leichter.

null

3. Halbe Taube (Ardha Kapotasana)

Lege ein Schienbein vor dich (so parallel zur Matte wie es angenehm für dich ist), das andere Bein wird nach hinten ausgestreckt. Falte deinen Oberkörper nach vorne und nutze Hilfsmittel, um deinen Kopf oder Hüften zu stützen, falls sie nicht bis auf die Matte kommen. Du solltest eine Dehnung im Gesäßmuskel des vorderen Beins spüren und eine Entspannung in der rückseitigen Oberschenkelmuskulatur.

Die Vorteile: diese Übung dehnt eine große Muskelgruppe, vor allem in den Hüften, wo wir tendenziell viel emotionale und physische Spannung halten. Dies ist also eine wirkungsvolle Art, dies loszulassen. Tiefes Atmen hilft dabei, diese Spannungen im Körper zu lösen.

null

4. Leichenhaltung (Savasana)

Lege dich auf den Rücken und schließe deine Augen. Deine Beine sollten ausgestreckt sein und ein kleinen Spalt lassen. Deine Arme liegen an deinen Seiten und die Handflächen zeigen nach oben. Wenn du empfindlich oder verspannt im unteren Rücken bist, lege ein Kissen oder Polster unter deine Knie. Atme tief ein und lass beim Ausatmen deinen Körper ganz weich werden und all deine muskuläre Anspannung von dir abfallen.

Die Vorteile: auf diese Übung verzichten wir in unserem stressigen Leben als Erstes, dabei ist sie so wichtig. Wenn wir unseren Körper und Geist völlig loslassen, fördert das den Energiefluss und die Verbindung zur Erde gibt uns das Gefühl von Halt.

null
null

5. Schneidersitz (Sukhasana)

Setze dich im Schneidersitz auf den Boden (wenn das zu anstrengend ist, kannst du dich auf ein Kissen oder Polster setzen, oder auch auf einen Stuhl). Lege deine Hände auf deine Oberschenkel und halte deinen Rücken gerade. Schließe deine Augen, versuche ganz still zu sitzen und konzentriere dich nur auf deine Atmung. Es ist wichtig, dass du bequem sitzt, sodass du dich ohne Unterbrechung und Ablenkung mehrere Minuten auf deine Atmung konzentrieren kannst.

Die Vorteile: es ist eine sehr zugängliche Übung, die Stille und Achtsamkeit des Atmens vermittelt — sie eignet sich gut für Beginn und Ende der traditionellen Meditation.

null

Annie Clarke ist lululemon Ambassador, Yoga- und Meditationslehrerin, Gründerin des Online-Studios The Practice und Autorin des gesunden Kochbuchs: Mind Body Bowl.

@annieclarke_