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So schafft man eine achtsame Morgenroutine

 

Mit Shareefa J  

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Model und Influencer Shareefa J begann im Lockdown eine neue Morgenroutine und behält diese seitdem nur zu gerne bei. Ihre Routine beginnt schon am Vorabend, wenn sie ihr Handy zur Seite legt und geht in den Morgen über, wenn sie sich zum Sonnenaufgang zwei Stunden für sich selbst nimmt. Sie erzählt, wie diese neu gefundene Zeit ihrer Gesundheit und ihrer Mentalität gut getan hat. 

 

2020 hat uns alle vor eine Reihe neuer Herausforderungen gestellt. Doch Shareefa J sah etwas Gutes in der Lockdown-Zwangspause und hat die Zeit genutzt, über sich selbst zu reflektieren und jeden Morgen achtsam in den Tag zu starten.

„Für mich war das Leben vor dem Lockdown purer Stress. Ich war ständig unterwegs, beim Modeln, auf Reisen, bin spät im Hotel angekommen und habe nicht ausgewogen gegessen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich das gar nicht realisiert, aber ich war sehr erschöpft,“ sagt sie. „Seit ich meine neue Morgenroutine habe, fühle ich mich wesentlich ausgeglichener. Ich bin nicht mehr nur Teile einer Person, sondern einfach wieder voll und ganz ich selbst. Ich wache auf und denke bewusst über meinen Tag nach. Das hilft mir dabei, einen Sinn im Leben und mich selbst darin zu finden.”

Hier stellt sie ihre achtsame Morgenroutine vor und verrät, wie man sich selbst eine aneignen kann.

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Weg mit dem Handy

„Wenn man ständig auf Social Media unterwegs ist, kann sich das negativ auf den Schlaf und die mentale Gesundheit auswirken. Es kann sein, dass du kurz vor dem Schlafen gehen oder direkt nach dem Aufstehen etwas siehst, das eine negative Reaktion auslöst. Ich habe eine strenge Regel: Nach 22:00 Uhr kommt das Handy weg und ich schaue frühestens eine Stunde nachdem ich aufgewacht bin wieder drauf. Das hat mein Leben wirklich verändert. Technologie kann so schnell abhängig machen, man braucht viel Willenskraft, um Grenzen zu setzen. Doch es ist so wichtig, sich richtig auszuruhen. Nur so kann man wirklich zu 100 % funktionieren.”

 

Langsam aufwachen (finde deinen inneren Löwen!)

„Wir haben diese Vorstellung, dass wir nach dem Aufwachen sofort frisch und munter aus dem Bett springen sollten. Doch das setzt eigentlich nur Cortisol im Körper aus, was uns angespannt und nervös macht. Wir sollten uns stattdessen ein Beispiel an Löwen in der Wildnis nehmen, die langsam aufwachen und sich die Zeit nehmen zu gähnen und sich zu strecken – sie gehen nicht gleich auf die Jagd. Ich denke immer an diese Analogie, wenn ich aufwache, und lasse mir Zeit.”

 

Nimm dir die ersten 15 Minuten für dich

 „Wir verbringen so viel Zeit damit, uns darauf zu konzentrieren, was andere von uns wollen. Also nimm dir zumindest am Morgen etwas Zeit für dich. Das ist nicht eigennützig oder selbstsüchtig – wenn man sich nicht um sich selbst kümmert, kann man nicht die Person sein, die anderen hilft. Nimm dir 15 Minuten, um etwas zu tun, das dir Freude bringt. Mach dein Bett, öffne die Fenster, genieße die frische Luft oder geh kurz Spazieren. Das sind deine 15 Minuten.”

„Für mich ist es oft ein Vinyasa Flow. Ich integriere gerne einen Handstand am Morgen, aber auch der Downward Facing Dog ist toll. Diese Positionen versorgen meinen Kopf mit Sauerstoff, regen das Lymphsystem an und helfen sogar dabei, dass die Haare wachsen!”

 

Ein gutes Frühstück

„Nach meiner Hautpflege-Routine mach ich mir ein ausgewogenes Frühstück mit Haferflocken, Saft und einem Espresso. Ich nehme 14 verschiedene Ergänzungsmittel am Morgen und 6 am Abend, von Vitamin B bis hin zum Stimmungsbooster Ashwagandha ist alles dabei. Ich glaube fest an die Wirkung dieser Ergänzungsmittel – sie lassen mich strahlen!”
 

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Shareefa J ist Model, Moderatorin und Influencer aus London. Sie ist auch Aktivistin, Advocate natürlicher Schönheit und liebt alles rund ums Thema Gesundheit und Wellness.

 

 

@Shareefa_J